14.04.2026

Alexander Köth, Immosolve

„Es kommen teilweise 1.500, 1.800, manchmal 2.000 Anfragen auf eine einzige Wohnung. Wie soll man das als Mensch oder als Team noch so handhaben, dass alle Interessenten fair bewertet werden.“
Diese Frage ist kein theoretisches Gedankenspiel, sondern das Ergebnis realer Vermietungsdaten. Mehr als 13.000 Vermietungen von Genossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen aus dem Jahr 2025 liegen der Analyse von Immosolve zugrunde. Also habe ich den CEO Alexander Köth vor das Podcast-Mikrofon gebeten und wollte von ihm wissen, ob der Engpass im Wohnungsmarkt nicht nur das fehlende Angebot ist, sondern auch zunehmend der Prozess.

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Podcast mit Alexander Köth von Immosolve & Empro

Jetzt reinhören:

Über Wohnungsvermietung, KI & Startups, Schattenmärkte

Die Daten zeigen noch eine Menge mehr: Wir sprechen über Schattenmärkte und Alex erklärt, warum B-Städte aus der Reihe tanzen, wie die Durchschnittswohnung aussieht und wie mit verschiedenen Tools Prozesse optimiert werden. Das habe aber kein Cost Cutting zur Folge, denn hier gehe es – vor allem eben bei Genossenschaften und Kommunalen – stark um soziale Verantwortung. KI sieht er weniger als Heilsversprechen, sondern als einen neuen Kollegen, der erst eingearbeitet werden muss.

Alex richtet zudem den Blick auf den Startup-Markt und den Innovationsgrad von Deutschland. In aller Kürze: So schlecht sind wir gar nicht. Das ist doch auch mal schön. Auch wenn er attestiert, dass oft zu viel Geld für ‚keine‘ Ideen ausgegeben wurde und bei guten Ideen die Geduld fehlte, um das Produkt auf den Markt zu bringen.

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Der Partner des heutigen Podcasts ist die JUNiCKE Gruppe:

Julius und Jobst Junicke sucht gezielt Unternehmens- und Logistikimmobilien im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen.

Im Fokus stehen Objekte, die weiterhin vom bisherigen Eigentümer genutzt werden. Gesucht werden insbesondere Hallen- und Unternehmensimmobilien in den Kernregionen Magdeburg, Braunschweig und Hannover. Relevant sind sowohl wachstumsorientierte Unternehmen mit zusätzlichem Flächenbedarf als auch Nutzer, die ihre Flächenstruktur anpassen oder reduzieren müssen.

Neben dem reinen Ankauf spielt die Weiterentwicklung der Immobilien eine zentrale Rolle. Dazu gehören die Anpassung von Flächen, mögliche Umnutzungen sowie die Integration weiterer Nutzer, um die Objekte langfristig wirtschaftlich tragfähig aufzustellen.

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